1. Hilfe in Herzsportgruppen

„Noch nie“, „beim Führerschein“, „vor 50Jahren“, „im letzten Jahr beim Herzsport“ so lauteten die Antworten auf die Frage, wann die Herzsportler aus dem Herzsportzentrum in Nienhausen zum letzten Mal einen Erste-Hilfe Kurs gemacht haben.

Für die Teilnehmer in kardiologischen Rehasportgruppen ist es verpflichtend, mind. alle zwei Jahre die lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu lernen. In den Herzsportgruppen der Essener Sport-Betriebs GmbH kommt die Ärztin Anne Rauhut sogar in jedem Jahr in jede Gruppe und übt mit den Teilnehmern, was im Notfall gemacht werden muss, wie man reanimiert und den Defibrillator richtig einsetzt.

Eine Stunde lang erfahren die Herzsportler wichtige Informationen über den plötzlichen Herztod und den Schlaganfall, lernen wie man den Notruf absetzt und wie die Gruppe in einem Notfall während der Herzsportstunde richtig agieren muss. An der Reanimationspuppe dürfen alle Teilnehmer mal drücken und sind überrascht wie anstrengend das sein kann.

„Die meisten Notfälle passieren im häuslichen Umfeld, daher liegt es mir besonders am Herzen in die Gruppen zu kommen und mit den Teilnehmern die Erste-Hilfe zu üben“ so die Ärztin Anne Rauhut. Die rund 50 Teilnehmer waren zufrieden und gingen mit vielen neuen Erfahrungen nach Hause.

Ricarda Geske

 

Bilder: ©ESBG